§ 20b GG 1956

Neuregelung

Mit 1.1.2008 treten folgende gesetzliche Neuerungen in Kraft:
Der Anspruch auf Fahrtkostenzuschuss (FKZ) wird bei Neuanträgen an die Gewährung der sogenannten Pendlerpauschale gekoppelt. Dazu ist es erforderlich, das notwendige Formular L34 des BMF auszufüllen und beim Dienstgeber einzureichen. Die Ansprüche auf Pendlerpauschale (Steuerfreibetrag) und Fahrtkostenzuschuss bestehen nebeneinander.

Voraussetzung:
Die Wegstrecke zwischen Wohnsitz und Dienststelle muss mehr als 20 km, wenn ein öffentliches Verkehrsmittel nicht zumutbar ist, mehr als 2 km betragen.

Der FKZ beträgt für jeden vollen Kalendermonat bei einer Fahrtstrecke von

ab 2022
über 20 bis 40 kmEUR 21,78 
über 40 bis 60 kmEUR 43,06
über 60 kmEUR 64,36

Wenn ein öffentliches Verkehrsmittel nicht zumutbar ist („großes Pendlerpauschale“) beträgt der Fahrtkostenzuschuss von

ab 2022
über 2 bis 20 km EUR 11,85
über 20 bis 40 kmEUR 47,01
über 40 bis 60 kmEUR 81,83
über 60 kmEUR 116,86

Die Zuerkennung des Fahrtkostenzuschusses erfolgt automatisch bei Vorliegen eines entsprechenden Pendlerpauschales.

Stand: Jänner 2022


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