Ansuchen
Im Dienstweg an die Bildungsdirektion für NÖ

Formular:
Herabsetzung_der_Jahresnorm_gem_46_ldg_für_pragm._LehrerInnen


§ 46 LDG

Abs. 1: Die Jahresnorm bzw. Lehrverpflichtung des vollbeschäftigten Landeslehrers ist auf seinen Antrag zur Betreuung

  1. eines eigenen Kindes,
  2. eines Wahl- oder Pflegekindes oder
  3. eines sonstigen Kindes, für dessen Unterhalt der Landeslehrer und (oder) seine Ehegatte überwiegend aufkommen,

bis auf die Hälfte des für eine Vollbeschäftigung vorgesehenen Ausmaßes herabzusetzen.
§ 45 Abs. 2 und 4 ist anzuwenden.

Abs. 2: Die Herabsetzung wird für die Dauer eines Jahres oder des Vielfachen eines Jahres oder bis zum Schuleintritt des Kindes wirksam.

Abs. 3: Eine solche Herabsetzung ist nur zulässig, wenn

  1. das Kind dem Haushalt des Landeslehrers angehört und noch nicht schulpflichtig ist und
  2. der Landeslehrer das Kind überwiegend selbst betreuen will.

Abs. 4: Der Landeslehrer hat den Antrag auf Herabsetzung der Jahresnorm bzw. Lehrverpflichtung spätestens zwei Monate vor dem gewollten Wirksamkeitsbeginn zu stellen.

Abs. 5: Abweichend von Abs. 1 und 2 ist dem Landeslehrer für die von ihm beantragte Dauer, während der er Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld hat, eine Herabsetzung der regelmäßigen Wochendienstzeit auch unter die Hälfte des für eine Vollbeschäftigung vorgesehenen Ausmaßes zu gewähren.

Abs. 6: Abweichend von Abs. 2 und 3 sowie § 48 Abs. 1 letzter Satz ist eine Herabsetzung zur Pflege
oder Betreuung eines im gemeinsamen Haushalt lebenden behinderten Kindes, für das erhöhte
Familienbeihilfe im Sinne des § 8 Abs. 4 des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967, BGBI. Nr. 376,
bezogen wird, auch nach dem Schuleintritt des Kindes oder über den Schuleintritt des Kindes hinaus
zu gewähren. Der gemeinsame Haushalt nach Abs. 3 Z 1 besteht weiter, wenn sich das behinderte
Kind nur zeitweilig wegen Heilbehandlung außerhalb der Hausgemeinschaft aufhält.

Stand: März 2020


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