§ 48 SchUG

  1. Der Klassenvorstand oder der Schulleiter haben das Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten zu pflegen, wenn es die Erziehungssituation verlangt.
  2. Wenn die Erziehungsberechtigten ihre Pflichten offenbar nicht erfüllen, hat der Schulleiter in wichtigen Fragen den zuständigen Jugendwohlfahrtsträger zu verständigen.
  3. § 19 SchUG:
    Wenn die Leistungen eines Schülers in einzelnen Unterrichtsgegenständen nachlassen, hat der Klassenvorstand oder der Lehrer des betreffenden Unterrichtsgegenstandes mit den Eltern Verbindung aufzunehmen.
  4. Rechtzeitige Information bei einem drohenden „Nicht genügend“ (Frühwarnsystem – § 19 Abs. 3 und 3a SchUG):
    Wenn die Leistungen eines Schülers auf Grund der bisher erbrachten Leistungen in einem Pflichtgegenstand im zweiten Semester mit „Nicht genügend“ zu beurteilen wären, ist dies den Erziehungsberechtigten unverzüglich mitzuteilen und dem Schüler sowie den Erziehungsberechtigten vom Klassenvorstand oder vom unterrichtenden Lehrer Gelegenheit zu einem beratenden Gespräch zu geben.
    Dabei sind insbesondere leistungsfördernde Maßnahmen zur Vermeidung dieser negativen Beurteilung (z.B. Analyse der Lerndefizite, Fördermöglichkeiten, Leistungsnachweise, individuelles Förderkonzept) zu erarbeiten und zu beraten.
  5. In der 4. Schulstufe und 8. Schulstufe sind die Erziehungsberechtigten gegen Ende des 1. Semesters oder am Beginn des 2. Semesters des Unterrichtsjahres über den weiteren empfehlenswerten Bildungsweg des Schülers mündlich zu informieren (auf Grund einer Beratung der Klassen- bzw. Schulkonferenz). Die Erziehungsberechtigten sind von der Informationsmöglichkeit nachweislich in Kenntnis zu setzen (§ 19 Abs. 8 SchUG).
  6. Ist ein Fernbleiben des Schülers vom Unterricht in besonderer Weise gegeben, ist mit den Erziehungsberechtigten Verbindung aufzunehmen (§ 19 Abs. 9 SchUG).

Stand: Juli 2021


Zurück