Anspruchsberechtigt:
1. Das Kind eines verstorbenen Lehrers, das das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat (ein Stiefkind nur dann, wenn es am Sterbetag des Lehrers bei der Bemessung der Kinderzulage zu berücksichtigen war).
2. Auf Antrag an die Bildungsdirektion das ältere Kind eines verstorbenen Lehrers bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, solange es sich in Schul- oder Berufsausbildung befindet, die seine Arbeitskraft überwiegend beansprucht (die vorgeschriebene Studiendauer darf nicht überschritten werden, der geordnete Studienverlauf ist entsprechend nachzuweisen).
3. Das ältere Kind eines verstorbenen Lehrers, wenn es seit der Vollendung des 18. Lebensjahres oder seit dem Ablauf des im Pkt 1b genannten Zeitraumes infolge Krankheit oder Gebrechens erwerbsunfähig ist (ebenfalls Antrag an die Bildungsdirektion).Anspruch ruht:

  • wenn das Kind Einkünfte bezieht, die zur Bestreitung eines angemessenen Lebensunterhaltes ausreichen.
  • einem Stift oder Kloster angehört, das für den Lebensunterhalt aufkommt.
  • verheiratet ist und die Einkünfte der Ehegatten zur Bestreitung eines angemessenen Lebensunterhaltes ausreichen.

Ausmaß des Waisenversorgungsgenusses:

  • für jede Halbwaise 24 % des Ruhegenusses des Lehrers,
  • für jede Vollwaise 36 % des Ruhegenusses des Lehrers.

Vorlage von Unterlagen:

  • Geburtsurkunde
  • Eine Erklärung über die Einkünfte der Kinder (Nachweise über Art und Höhe der Einkünfte sind anzuschließen). Für minderjährige Kinder ist die Erklärung vom Vormund, für     großjährige Kinder von diesen selbst abzugeben. Es wird darauf hingewiesen, dass für den durch falsche Angaben entstandenen Schaden der Vormund bzw. das Kind – unbeschadet einer etwaigen strafrechtlichen Verfolgung – haftet.
  • Für Kinder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und sich noch in Schul- bzw. Berufsausbildung befinden sind vorzulegen:
    Lehrlinge: Lehrvertrag
    Schüler: Schulbesuchsbestätigung
    Studierende: Inskriptionsbestätigung und Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe bzw. Kopie der Familienbeihilfenkarte
    Behinderte bzw. erwerbsunfähige Kinder: ärztliche Bestätigungen, aus denen glaubhaft die Erwerbsunfähigkeit hervorgeht
  • Kontoerklärung

Stand: März 2020


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